Grundschulen werden für Hortgruppen geöffnet

Viele Kommunen im Landkreis Cuxhaven, drängen bereits seit Längerem darauf, dass seitens des Landes Niedersachsen den Schulträgern ermöglicht werde, Schulräume, die am Vormittag für den Unterricht genutzt werden, am Nachmittag für die Hortbetreuung zu nutzen. Im Koalitionsvertrag der Großen Koalition in Niedersachsen wurde hierzu das Ziel definiert, zu flexibleren Lösungen im Interesse der Kommunen zu kommen. „Es ist niemandem logisch zu erklären, warum Räume, die am Nachmittag Leerstehen, nicht für die Hortbetreuung genutzt werden können und für diese Aufgabe neue, separate Gebäude errichtet werden müssen. Es war uns daher sehr wichtig, dass dieses Thema auch im Koalitionsvertrag aufgenommen wird“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Lasse Weritz.

In mehreren Gesprächen mit dem niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne, konnte das Mitglied im Kultusausschuss die Notwendigkeit der Doppelnutzung deutlich machen. Jetzt kommt endlich Bewegung in die Diskussion. Wie das Kultusministerium laut Medienberichten bestätigte, befinde sich derzeit ein Musterkonzept in Erarbeitung, welches den Kommunen zur Verfügung gestellt werden soll. Damit wird den Umstand, dass Kinder nach dem Grundschulbesuch oft noch viele Kilometer zum Hort, auf Kosten der Eltern, zurücklegen müssen beendet wird. „Ich baue darauf, dass die entsprechenden Konzepte möglichst schnell in die Umsetzung kommen und wir die Probleme in unseren Gemeinden, die vor allen in Schiffdorf besonders deutlich werden, in diesem Punkt endlich entlasten können“, ergänzt Weritz.

25.08.2018